Die Gruppe aus Dyckburg Maria Himmelfahrt musste sich in Ihrem Projekt für faire Preise im Welthandel einsetzen, sodass für die Kleinbauern im Süden Afrikas und Amerikas genug Geld zum Überleben übrig bleibt.

So haben wir uns am Freitagvormittag daran gemacht, Fahrradanhänger und einen Marktstand zu basteln. Mit den Anhängern sind wir am Freitagnachmittag und Samstagvormittag zum Domplatz gefahren und haben dort in unserem Stand Eine-Welt-Produkteverkauft, die wir zuvor am Freitagvormittag bei der FAIR Handelsgesellschaft besorgt hatten.


Außerdem haben wir auf dem Domplatz eine unserer weiteren Aufgaben mehr als zufriedenstellend erfüllt, die ursprünglich anvisierten 1.000 zu sammelnden Unterschriften haben wir noch um 241 überboten.

Am Samstagnachmittag dann haben wir ein Eine-Welt-Frühstück vorbereitet, zu dem wir am Sonntag zwischen den Gottesdiensten unsere Pfarrgemeinde eingeladen haben. Dazu haben wir in der ganzen Pfarre Lautsprecherdurchsagen gestartet, sodass ungefähr 80 Leute mit uns Brotaufstriche, Marmeladen und Honig gefrühstückt haben. Im anschließenden Gottesdienst haben wir dann die ganzen Unterschriften symbolisch unserem Partner-Eine-Welt-Laden la tienda e.V. überreicht. Inzwischen sind die Listen zu Bundeswirtschaftsminister Werner Müller geschickt worden, der sich für faire Preise im Welthandel einsetzen soll.

Am Donnerstag bei der Projektbekanntgabe konnte der aufmerksame Beobachter in den Augen der 17 Gruppenmitglieder Enttäuschung über das Projekt ausmachen, da alle damit gerechnet hatten, etwas Handwerkliches zu bauen.
Doch am Sonntag wussten wir alle, dass unser Pate Dr. Karl-Heinz Brinker Recht hatte:
„Leute, BigBagger wird 'ne große Sache, unser Projekt ist super!“

Besonderen Dank gilt all unseren Sponsoren:

  • McDonald's Rudolf-Diesel-Straße
  • Roadhouse Rudolf-Diesel-Straße, Heinemann-Steffen Grillbetriebe GmbH
  • Eiscafe Firenze Handorf
  • Tischlerei Schoster kG
  • Baumarkt Max Bahr Handorf Gildenstraße
  • Pizzeria Bella Bella, Schillerstraße



Die Teilnehmer des Fußballturnieres bei der Siegerehrung.

Wer nun denkt, das war alles, BigBagger sei abgeschlossen, der täuscht sich gründlich und sei an dieser Stelle an den Ausspruch einiger Jugendliche nach der Marathon-Aktion erinnert: BigBagger darf nicht sterben! Deshalb haben die FunLovingServers auch noch ein zweites Mal kräftig die Werbetrommel für die Eine Welt gerührt.

Die Katholische Öffentliche Bücherei hat Ende 2001 am Buchsonntag eine Buchausstellung veranstaltet, an der sich auch der Eine-Welt-Kreis mit einem Verkaufsstand beteiligte. Dort wurde diesmal ein viel breiteres Sortiment angeboten, weil die FunLovingServers vor gar nicht langer Zeit für viel Wirbel um eben diese Produkte gesorgt hatten. Außerdem wurde der Buchsonntag durch ein Eine-Welt-Quiz und durch einen Eine-Welt-Cup von der BigBagger-Gruppe abgerundet.



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